Hans Naumann
(1886-1951) war Professor für Ältere Germanistik und Volkskunde in
Frankfurt und Bonn. Bekannt wurde er durch seine volkskundliche
»Theorie vom gesunkenen Kulturgut«. An dieser Theorie hielt Naumann
auch im »Dritten Reich« fest, obwohl sie den Nationalsozialisten ein
Dorn im Auge war. Dessen ungeachtet war Naumann zu dieser Zeit ein
gefragter Festredner. So wird Naumann zum Musterbeispiel des
komplizierten Verhältnisses von Wissenschaft und Nationalsozialismus.
Dr. Thongs packende Darstellung der chinesischen Geschichte wird Sie faszinieren und fesseln! Sie werden sehen, wie Gott seine Hand über China gehalten hat und wie er an bedeutenden Ereignissen in Chinas Geschichte beteiligt war und so seinen Wunsch offenbarte, die Menschheit zu sich zu ziehen. Das Buch bringt einige erstaunliche und faszinierende Erkenntnisse über
Gottes "Fingerabdrücke" in der langen chinesischen Geschichte ans
Tageslicht. Klar und verständlich erklärt der Autor, dass Chinas Religion
ursprünglich monotheistisch war und in gewisser Weise der glich, die
wir in der Genesis finden, dem ersten Buch der hebräischen und
christlichen Heiligen Schrift.
Vielleicht glaubt einen Missionar
angesichts der äußerlich sichtbare Anpassung, die sich bei den Guarani-Indianern an die
Errungenschaften der Zivilisation vollzogen hat, dass diese Menschen
sich auch in ihrem Denken nur noch wenig von uns Europäern
unterscheiden. Dann werden ihnen seine frustrierenden missionarischen
Erfahrungen zweifellos dazu bringen, intensiver über die Guarani, ihr
Weltbild, ihre Kultur und ihre Erwartungen an den Missionar
nachzudenken. Wenn auch die Guarani
nur ein kleines Volk im Herzen Südamerikas sind, so ist die
Missionsituation, die hier durchdacht wird, doch in vielen Teilen der
Welt unter vielen anderen animistisch geprägten Völkern ähnlich. So ist
zu hoffen, das dieses Buch auch Missionaren in anderen Erdteilen unter
anderen Völkern wichtige Denkanstöße für Ihre Arbeit gibt.
Es ist besonders das
Menschenbild, das uns interessieren muss, wenn wir animistische
Denksysteme verstehen wollen. Einen Zugang dazu kann man sich nur
dadurch verschaffen, dass man systematisch vorgeht. Grundvoraussetzung
dafür ist die Kenntnis der Sprache, die von den Menschen gesprochen
wird, deren Kultur ein solches animistisches Denksystem bildet.
Zufällig gewonnene Erkenntnisse führen den Fremden nicht zu Einsichten,
die notwendig sind, um innerhalb einer Gesellschaft mit animistischem
Denkrahmen effektiv handeln zu können, sei es nun als Missionar,
Lehrer, Arzt oder Krankenschwester.
Eine durch viele
Veröffentlichungen ausgewiesene Kennerin deutscher Lyrik untersucht mit
Werner Bergengruen und Rudolf Alexander zwei Dichter des 20 Jh., die
wegen ihres starken religiösen Elementes zu Unrecht in Vergessenheit
geraten sind. Mit vielen Textbeispielen.
Die 58 000 Ewenken
leben verstreut in Dörfern in Sibirien, im Nordosten Chinas und in der
Äußeren Mongolei. Die Herausgeber haben einige Märchen der
Ewenken/Tungusen (Sibirien) gesammelt und präsentieren sie in der
Originalfassung und in der deutschen Übersetzung. Ein ethnographischer
Umriss und ein kleines Wörterbuch Ewenkisch-Deutsch ergänzen das Werk.
Ein Deutscher, der bereits seit Jahren in Ägypten lebt, beschreibt anregend und nachdenklich aufgrund von persönlichen Begegnungen und Medienberichten, wie der Mann auf der Straße den Westen erlebt, was ihn fasziniert und was ihn abstößt.
Fremde Kulturen sind in den zurückliegenden Jahrzehnten
nicht nur als Ziele für den Ferntourismus ins Blickfeld Europas
gerückt. Seit den 60er Jahren sind vermehrt Fachkräfte wie Lehrer,
Ärzte, Landwirte, Handwerker und Missionare aus Europa und Amerika als
Mitarbeiter einheimischer Kirchen in Gesellschaften Afrikas, Asiens und
Lateinamerikas mit ihren oft ganz anders gearteten Strukturen tätig.
Bei der Vorbereitung solcher Fachkräfte durch
Entwicklungshilfeorganisationen und Missionen wird oft übersehen, dass
Ethnologie (Völkerkunde) und Kulturanthropologie Kenntnisse beinhalten,
mit deren Hilfe man sich in einer fremden Kultur und Gesellschaft
leichter orientieren, integrieren und seine Arbeit effektiver gestalten
kann. Dieses Buch handelt davon.
Weltweit werden heute
über 6000 verschiedene Sprachen (ohne Dialekte) gesprochen. Der Mensch
besitzt die Fähigkeit, sich durch artikulierte Laute differenziert
auszudrücken. Im Tierreich gibt es dazu keine Parallelen. Diese
Feststellungen wecken Fragen: Woher kommen die Sprachen? Hat es eine
Sprachrevolution von Urlauten bis hin zu modernen Sprachen gegeben?
Sind die ältesten Sprachen der Welt primitiver als moderne Sprachen des
21. Jahrhunderts? Sind Sprachen von Eingeborenenvölkern im Vergleich zu
den Sprachen des Abendlandes "unterentwickelt"?
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